ANNE FRANK


Das Tagebuch der Anne Frank - MyVideo

 I -D'après des articles de www.wissen.de


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"Einmal werden wir doch wieder Menschen und nicht nur Juden sein"


In ihrem Tagebuch bleibt Anne Frank lebendig.

von Susanne Dreisbach, wissen.de

Anne Franks fester Glaube

Ich sehe, wie die Welt langsam mehr und mehr in eine Wüste verwandelt wird, ich höre immer stärker den anrollenden Donner, der auch uns töten wird, ich fühle das Leid von Millionen Menschen mit, und doch, wenn ich nach dem Himmel sehe, denke ich, dass alles sich wieder zum Guten wenden wird, dass auch diese Härte ein Ende haben muss. 

Annes Hoffnung auf ein gutes Ende

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Anne Frank schreibt diese Worte am 15. Juli 1944  nur wenige Tage, bevor die Gestapo ihr Versteck in einem Amsterdamer Hinterhaus entdeckt und die ganze Familie ins KZ deportiert würde. Die verzweifelte Hoffnung der Jugendlichen auf ein Ende des Nazi-Terrors gegen die Juden sollte sich nicht mehr erfüllen. Anne Frank starb ein halbes Jahr später, im März 1945, im Konzentrationslager Bergen-Belsen an Typhus. Sie war gerade 15 Jahre alt.

Es ist ihr Tagebuch, das Anne Frank davor bewahrte, zu einem weiteren der namenlosen und aus der Erinnerung getilgten Opfer der Nationalsozialisten zu werden. Das Tagebuch der Anne Frank  lässt das Leben und den Tod des Mädchens, das in diesen Tagen 80 Jahre alt geworden wäre, unvergessen bleiben.



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Die Franks - eine deutsche Familie jüdischen Glaubens

Mein Vater, der liebste Schatz von einem Vater, den ich je getroffen habe, heiratete erst mit 36 Jahren meine Mutter, die damals 25 war. Meine Schwester Margot wurde 1926 in Frankfurt am Main geboren, in Deutschland. Am 12. Juni 1929 folgte ich. 

Als im Sommer 1929 Annelies Marie Frank auf die Welt kommt, können ihre Eltern, das deutsche Ehepaar Otto Frank und Edith Frank-Holländer, noch nicht ahnen, dass die Familie nur wenige Jahre später die Heimat verlassen muss. Welche Auswüchse der nationalsozialistische Antisemitismus annehmen würde, war für die liberalen Juden, deren Vorfahren schon vor Jahrhunderten nach Deutschland gekommen waren, schlicht unvorstellbar. Schließlich garantierte die Weimarer Verfassung allen deutschen Staatsbürgern die Gleichheit vor dem Gesetz. Und auch die faschistische NSDAP stellte noch keine akute Bedrohung dar: Bei den Reichstagswahlen von 1928 waren die Nazis auf gerade einmal 2,6 Prozent gekommen.

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Die Flucht nach Amsterdam

Erst 1933 erkennt Otto Frank, dass sich seine Familie nach der Machtergreifung der Nazis in Deutschland in Lebensgefahr befindet: Reichskanzler Adolf Hitler hat die Weimarer Verfassung faktisch außer Kraft gesetzt, Ausnahmegesetze gegen Nichtarier  werden erlassen, die Demokratie wandelt sich zur Diktatur. Die Franks emigrieren nach Amsterdam. Anne und ihre Schwester Margot gehen hier zur Schule und lernen schnell Niederländisch. Doch entkommen sind die Franks den Nazis nicht. 1940 marschieren deutsche Truppen in die Niederlanden ein und stellen das Land unter deutsche Zivilverwaltung. Anne schreibt: Ab Mai 1940 ging es bergab mit den guten Zeiten: erst der Krieg, dann die Kapitulation, der Einmarsch der Deutschen, und das Elend für uns Juden begann. 

Seit April 1942 muss auch Anne den Judenstern tragen - und die Schule wechseln. Jüdische Kinder dürfen nur noch jüdische Schulen besuchen. Dennoch bleibt sie ein fröhliches, vorwitziges Mädchen. Erst einmal.

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Das Tagebuch

"Herr Keesing, der alte Mathematiklehrer, war eine Zeit lang sehr böse auf mich, weil ich so viel schwätzte. Eine Ermahnung folgte der anderen, bis ich eine Strafarbeit bekam. Ich sollte einen Aufsatz über das Thema "Eine Schwatzliese" schreiben. Eine Schwatzliese, was kann man darüber schreiben? Ich dachte und dachte, und dann hatte ich plötzlich eine Idee. Ich schrieb die drei aufgegebenen Seiten und war zufrieden. Als Argument hatte ich angeführt, dass Reden weiblich sei, dass ich ja mein Bestes täte, mich zu bessern, aber ganz abgewöhnen könnte ich es mir wohl nie, da meine Mutter genauso viel redete wie ich, wenn nicht mehr, und dass an ererbten Eigenschaften nun mal wenig zu machen ist."

Zu ihrem 13. Geburtstag, am 12. Juni 1942, schenken Annes Eltern ihr ein Tagebuch. Es ist ihr schönstes Geschenk. Das Mädchen denkt sich als Adressatin für ihre Einträge eine beste Freundin aus: Kitty. Anne schreibt noch am selben Tag: Ich werde, hoffe ich, dir alles anvertrauen können, (...) und ich hoffe, du wirst mir eine große Stütze sein. 

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Das Versteck

Otto Frank zeigt Königin Juliana das alte Versteck.

© Corbis-Bettmann, New York

All die Gedanken, Ängste und Wünsche, die die Jugendliche ihrem Tagebuch anvertrauen würde, sollten der Welt Jahre nach dem Tod Anne Franks einen erschütternden Einblick verschaffen in das Seelenleben eines verfolgten, in ständiger Angst vor Entdeckung lebenden Mädchens, das sich in der Isolation und Enge eines kleinen Hinterhauses einrichten muss. Am 5. Juli 1942 tauchen die Franks unter. Die Mutter hatte den befürchteten Aufruf  zum Arbeitsdienst in Deutschland  erhalten. Zwei Jahre harren die Franks und vier weitere Personen in ihrem 50-Quadratmeter-Versteck aus. Tagsüber dürfen die Untergetauchten nur flüstern und weder den Wasserhahn aufdrehen noch die Toilette benutzen. Versorgt werden sie von treuen holländischen Freunden. Mit Essen - und mit immer neuen Schreckensmeldungen.

"Liebe Kitty! Mittwoch, 13. Januar I943

Heute sind wir wieder alle ganz verstört, und man kann nicht ruhig sein oder arbeiten. Draußen ist es schrecklich. Tag und Nacht werden die armen Menschen weggeschleppt und dürfen nichts mitnehmen als einen Rucksack und etwas Geld (dieser Besitz wird ihnen dann später auch noch abgenommen). DieFamilien werden auseinander gerissen, Männer, Frauen und Kinder. Es kommt vor, dass Kinder, die von der Schule nach Hause kommen, ihre Eltern nicht mehr vorfinden, oder dass Frauen, die Besorgungen gemacht haben, bei der Rückkehr vor der versiegelten Wohnung stehen, die Familie ist inzwischen weggeführt. In christlichen Kreisen ist auch schon große Unruhe, weil die jungen Leute, die Söhne, nach Deutschland verschickt werden. Jeder ist in Sorge!"

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Das Ende


© istockphoto.com


Anne Frank wandelt sich in ihrem Versteck von einem netten, witzigen, aber oberflächlichen Mädchen, das ein Götterleben führte - wie sie sich in ihrem Tagebuch beschreibt - zu einer ernsthaften jungen Frauen, die sich weigert, die Hoffnung auf ein Leben nach den Nazis aufzugeben. Ein Leben danach sollte Anne Frank jedoch nicht vergönnt sein. Jemand hat die Familie an die Gestapo verraten. Am 1. August schreibt sie zum letzten Mal an ihre Kitty:

"Es ist ein Wunder, dass ich all meine Hoffnungen noch nicht aufgegeben habe, denn sie scheinen absurd und unerfüllbar. Doch ich halte daran fest, trotz allem, weil ich noch stets an das Gute im Menschen glaube. Es ist mir nun einmal nicht möglich, alles auf der Basis von Tod, Elend und Verwirrung aufzubauen."



II - Andere Links auf Deutsch oder auf französisch, wie du möchtest:

a- Tout sur Anne Frak sur le site : http://www.annefrank.org; en voici des extraits en français et allemand

Leben in Deutschland

F / D

Judenhass

F / D

Emigrationspläne
F / D
neues Leben in den Niederlanden

F / D
Besatzung der Niederlande


F
D
im Versteck



F / D
verraten und verhaftet

F / D
Otto Frank kehrt als einziger
F / D

b- Bilder und Texte:

http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/annefrank102.html

III - La vie d'Anne Frank:

1- Tu peux découvrir la vie d'Anne Frank et d'autres enfants juifs de l'époque en français sur le site:     http://www.grenierdesarah.org/   en cliquant sur le livre, en bas à gauche. (attention, celà ne fonctionne qu'avec )

2-L'érosion des droits des Juifs sous Hitler:

Erosion des droits des Juifs sous Hitler
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3- Biographie d'Anne Frank:

12 mai 1889 : Naissance d’Otto Frank, le père d’Anne à Francfort-sur-le-Main, en Allemagne
16 janvier 1900 : Naissance d’Edith Holländer, mère d’Anne Frank à Aix-la-Chapelle (Allemagne)
12 mai 1925 : Mariage d’Otto Frank et d’Edith Holländer
16 février 1926 : Naissance de Margot Frank, à Francfort (Allemagne)
12 juin 1929 : Naissance d’Anne Frank
Août 1933 : Otto Frank part quitte l’Allemagne et émigre aux Pays-Bas. Le reste de la famille se réfugie à Aix la Chapelle, chez la grand-mère Holländer
Septembre 1933 : Otto Frank monte son entreprise à Amsterdam:  Opekta
Décembre 1933 : Edith et Margot rejoignent Otto Frank à Amsterdam.
Février 1934 : Anne Frank arrive à Amsterdam.
Mars 1939 : La grand-mère Holländer vient vivre à Amsterdam auprès de ses enfants.
Décembre 1940 : L’entreprise d’Otto Frank déménage au 263 Prinsengracht à Amsterdam.
Mai 1941 : Pour éviter la spoliation, Otto Frank cède son entreprise qui devient « Handelsvereniging Gies et Co ».
Août 1941 : Anne et Margot sont contraintes de quitter leur école pour le lycée juif.
Janvier 1942 : Décès de grand-mère Holländer.
12 juin 1942 : Treizième anniversaire d’Anne Frank, elle reçoit son journal en cadeau
5 juillet 1942 : Margot reçoit une convocation des autorités pour se rendre dans un « camp de travail ».
6 juillet 1942 : La famille Frank entre dans la clandestinité et se réfugie dans une « Annexe » de l’entreprise d’Otto Frank.
13 juillet 1942 : Une seconde famille, les Van Pels, rejoint la famille Frank dans la cachette.
16 novembre 1942 : Fritz Pfeffer se réfugie dans l’Annexe, il partagera la chambre avec Anne.
4 août 1944 : Arrestation des huit clandestins de l’ « Annexe » à Amsterdam.
8 août 1944 : Anne, sa famille et les clandestins de l’ « Annexe » sont transférés de la prison vers le camp de transit de Westerbork aux Pays-Bas.
3 septembre 1944 : Déportation des huit clandestins vers Auschwitz-Birkenau en Pologne.
6 septembre 1944 : À son arrivée à Auschwitz, Hermann Van Pels est « sélectionné » pour la chambre à gaz où il est assassiné.
Octobre 1944 : Anne et Margot sont transférées d’Auschwitz vers le camp de concentration de Bergen-Belsen, Fritz Pfeffer est transféré vers  Neuengamme.
20 décembre 1944 : Décès de Fritz Pfeffer à  Neuengamme
27 janvier 1945 : L’Armée Rouge ouvre les portes du camp d’Auschwitz. Otto Frank figure parmi les survivants libérés.
Mars 1945 : Margot, puis Anne meurent à quelques jours d’intervalle à Bergen-Belsen.
Mai 1945 : Peter Van Pels meurt d’épuisement à la suite des marches de la mort d’Auschwitz au camp de Mathausen. Décès de sa mère, Auguste Van Pels, dans le camp de Theresin.
3 juin 1945 : Libéré d’Auschwitz en janvier, Otto Frank arrive à Amsterdam.
Eté 1945 : Otto Frank apprend le décès de ses filles, Anne et Margot, à Bergen Belsen. Miep Gies lui remet le Journal d’Anne.
1946 : Un article intitulé « Une voix d’enfant » parait dans le quotidien néerlandais « Het parool » et publie des extraits du Journal d’Anne Frank.
Août 1947 : Première publication du Journal d’Anne Frank aux Pays-Bas, en néerlandais (sa langue d'origine).
1950 : Première édition du Journal d’Anne Frank en France, puis en Allemagne.
1952 : Parution du journal d’Anne Frank en anglais, aux Etats-Unis sous le titre: « The diary of a young girl ».
Novembre 1953 : Otto Frank épouse Elfriede Geiringer et s’installe à Bâle, en Suisse.
1955 : Une pièce de théâtre, tirée du Journal d’Anne Frank, est montée à New York aux Etats-Unis.
1959 : Sortie aux Etats-Unis du premier film tiré du Journal d’Anne Frank – réalisé par Georges Stevens -.
3 mai 1960: La Maison d’Anne Frank ouvre ses portes aux public à Amsterdam.
19 août 1980 : Décès d'Otto Frank en Suisse, à l’âge de 91 ans.

 aus : http://annefrank.cidem.org/biographie.php